AT030 Marcanus – Didgeridoo-Musik mit Haltung

Marcanus (Foto: Sandra Hörger)

Markus „Marcanus“ Reiser ist ein Musiker, der schon in vielen Bands das Keyboard bedient hat und damit auch recht erfolgreich war, er spielte unter anderem in den 90ern auch in der Band „Heinrich beats the drum“. Doch vor einigen Jahren entdeckte er das Didgeridoo. Davon war er so fasziniert, komponierte Songs mit dem Didgeridoo, häufig mit einem Hang zum Mystischen. Jetzt ist sein Solo-Album erschienen. Markus erzählt über die Entstehungsgeschichte des Albums, über seine Erfahrungen beim gleichzeitigen Spielen von Didgeridoo und Keyboard – und er gibt einen Einblick in seine Didgeridoo-Workshops in der neuen Episode meines Atti-Tune-Podcasts.

AT029 Orchester con anima: Integration durch Musik

Screenshot von unserem Gespräch, rechts im Bild: Badreesh und Carola

Das Freiburger Orchester Con Anima ist ein Orchester, indem grundsätzlich jede und jeder mitspielen kann, unabhängig von der musikalischen Ausbildung und: unabhängig von der Herkunft. 2018 wurde das Orchester gegründet, seither spielen hier Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen, darunter auch Geflüchtete. Einige mussten die Instrumente erst erlernen, wie zum Beispiel Badreesh, der aus Indien stammt und in Freiburg durch das Geigenspiel und im gemeinsamen Musizieren mit dem Orchester auch das Selbstbewusstsein fand, sein Können bei einer Aufführung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ich rede mit Badreesh und mit der Musikerin und Gründerin Carola Christ in meinem Podcast Atti-Tune unter anderem über die Gründe, warum das Orchester con anima überhaupt entstand.

AT028 Konstantin Dupelius – Traumaverarbeitung mit Musik

Konstantin Dupelius beschreibt sich auf seiner Webseite mit drei Worten: Klavier, Elektronik und Komposition. Seine Fähigkeiten konnte er bereits durch mehrere Werke beweisen, wie zum Beispiel durch seine Mitarbeit bei der Komposition der Oper “1000 Kraniche” bei den Salzburger Festspielen. Doch er verfolgt mit seiner Arbeit nicht nur musikalische Ziele, sondern auch politische: Bei einem künstlerischen Projekt will er, gemeinsam mit einem Kollektiv, sich mit “zentralen politischen Fragen im internationalen Kontext” auseinandersetzen – und arbeitet mit Künstlerinnen und Künstlern aus Bosnien-Herzegowina und Ruanda zusammen. Wie die Idee entstanden ist, wie die Zusammenarbeit funktioniert erzählt er in dieser Atti-Tune-Podcast-Episode. (Foto: Rebecca ter Braak)

AT027 Ferocious Dog: Musicians with social attitude

Die britische Folk-Punk-Band Ferocious Dog gibt es eigentlich laut Wikipedia schon seit den 90ern, sie spielten am Anfang Coversongs in den Pubs. Vor ein paar Jahren erst haben sie dann aber ihre ersten Alben veröffentlicht und dann waren irgendwann mal die Pubs zu klein. Sie spielen normalerweise in großen Hallen und bei vielen Festivals in Großbritannien. Außerdem sind die Bandmitglieder, vor allem Sänger und Gitarrist Ken und Geiger Dan sehr engagiert im sozialen Bereich. Das könnte was zu tun haben mit Kens und Dans Familiengeschichte, Ken ist der Stiefvater von Dan. Im Gespräch für diesen Podcast hat Dan dazu einiges erzählt, sehr ehrlich und sehr persönlich über seine Eltern – und über seinen verstorbenen Bruder Lee.

AT026 David Saam: Volxmusik made in Franken

David Saam (hier rechts im Bild) ist ein Alleskönner: Er spielte und spielt immer noch in vielen Bands, hat sich viele Künstlernamen zugelegt und alles mit einem Ziel: Seiner Heimat eine Stimme zu geben, die über alle Generationen auch gehört wird. So hat er auch das jährliche Musikfestival “Antistadl” mitinitiiert, wo Bands aus Franken oder mit Verbindungen zu Franken spielen und er – gemeinsam mit seinem Kompagnon – den Abend moderiert unter den Namen Marihuanne und Kiffae. Das Festival wollte zu Beginn den Musikantenstadl persiflieren, heute sagt David: “Wir haben gewonnen, den Musikantenstadl gibt es nicht mehr”. Aber warum macht David das – auch noch in Corona-Zeiten? Das erzählt er im Podcast Atti-Tune.

AT025 Musicians for solidarity: Klassikmusik ohne Grenzen

Ein Screenshot unseres Gesprächs

Der Wettbewerb in der professionellen klassischen Musik ist oft hart, jede und jeder will immer das Beste zeigen, will beweisen, dass sie oder er grandios musizieren kann, dass sie entsprechendes Talent haben. Und dass sie ihren Preis, ihre Bezahlung auch verdient haben. Doch darum geht es den Musicians for solidarity nicht. 5 junge Musikerinnen und ein Musiker haben sich im letzten Jahr zusammengetan, um gegen diesen Konkurrenzdruck ein Zeichen zu setzen. Deren Argument: Wir können alle wunderbar musizieren, aber – wir können auch ohne beruflichen Druck Menschen glücklich machen. Davon profitieren konnten dann Berufskolleginnen oder auch Geflüchtete. Wie und warum erfahrt Ihr von Samira und Karolin im Atti-Tune-Podcast.