AT023 RAD Music International: Band-Projekt auf der griechischen Insel Lesbos

Rouddy Kimpioka ist vor einigen Jahren als Geflüchteter aus dem Kongo auf der griechischen Insel Lesbos gelandet. In seinem Heimatland hat er die Musik gebraucht – auch als Mittel, um aus der dortigen Situation zumindest musikalisch zu entfliehen. Auf Lesbos suchte er sich dann andere Geflüchtete, die einen ähnlichen Hintergrund hatten. Gemeinsam mit Einheimischen starteten sie das Band-Projekt RAD Music International. Rouddy lebt immer noch auf Lesbos und das Band-Projekt war auch im Krisenjahr 2020 aktiv und konnte inzwischen einige Fans gewinnen. Doch nicht alle Insel-Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen Rouddy und die anderen musikalischen Geflüchteten … Rouddy spricht über die Hintergründe und über seine Motivation in diesem Podcast. (Musikvideo auf YouTube von RAD Music “Un metre de distance”)

AT022 Andrea Pancur: Jiddische Musik aus Bayern




Andrea Pancur ist eine Allrounderin: Kulturmanagerin, Workshopleiterin und Musikerin, für viele bekannt als Mitglied der bayerisch-jiddischen Gruppe Alpen-Klezmer. Eines haben ihre verschiedenen Tätigkeiten gemein: Überall spielt ihre Leidenschaft für jiddische Musik und Kultur eine große Rolle. Dabei hat sie selbst keine jüdischen Wurzeln, allerdings slowenische. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, erzählt die Musikerin mit Haltung in meinem Podcast Atti-Tune. Foto: Manu Miethe

AT021 Musical Storytelling: Musik-Workshop für Geflüchtete

AT020 Musik in der Corona-Krise: Künstler und Veranstalter in den Lockdown-Monaten 2020

Zerstört Corona unsere Musik-Kultur? Das war oder ist immer noch eine zentrale Frage von Fans, von Veranstalerinnen und Veranstaltern und von Musikerinnen und Musikern seit einigen Monaten. Ich hatte mich ab März immer wieder Mal mit einigen von ihnen unterhalten, außerhalb der üblichen Episoden und dazu jeweils kürzere Podcasts veröffentlicht. In dieser Sommerepisode habe ich ein paar Gespräche zusammengeschnitten – als fast schon zeitgeschichtlicher Rückblick auf die die erste Jahreshälfte 2020, in der Musikerinnen und Musiker Haltung zeigen mussten, auch um weiter zu bestehen. Die Band Deitsch, das Projekt “Sing ein Lied in Deiner Stadt”, die Glockenbachwerkstatt und ein Bamberger Nachbarschaftsprojekt erzählen, wie sie mit der Situation umgegangen sind.

AT019 Musik aus Bayern, Anatolien und Tennessee gegen Rassismus: Lucile and the Rakibuam

Die Band Lucile and the Rakibuam hätte im Februar anlässlich des rechtsextremen Anschlags in Hanau spielen sollen. Doch dann kam Corona. Im Juli konnten sie es dann nachholen, mit Erfolg. Mit dem Konzert konnten sie ein Zeichen setzen dafür setzen, dass faschistische Anschläge nicht ignoriert werden dürfen. Ich habe mich mit dem Sänger und Percussionisten der Band Tuncay Acar eine Stunde lang unterhalten. Tuncay ist in München stadtbekannt als Musiker, aber auch als Veranstalter. In dem Gespräch plädiert er offen für den Kampf gegen Rassimus, der schon im Kleinen beginnen muss.

AT018 Wir wollen gehört werden! Kathrin Feldmann und ihre Aktion am Münchner Odeonsplatz

Musikerin und Initiatorin von musikalischen “Versammlungen” in Coronazeiten Kathrin Feldmann

AT017 Schlawindl – Kinderrock mit Haltung

AT105 Coronakrise: Online-Gigs in der Glocke

Auch so sehen Konzertbühnen in Coronazeiten aus, hier die Bühne der Glocke in München (Foto: Gene Aichner)

AT016 Fortschrott – Legende aus Wuppertal

Fortschrott wurde von vielen als “die kleinste Bigband der Welt” beschrieben (Foto: Dr. Mona Sabine Meis)

AT104 Coronakrise: #BellaCiao aus Bamberg

Das Video einer Bamberger Nachbarschaft als Zeichen für Italien